Es gibt keine gerade Linie vom Ursprung des Lebens bis hin zum Menschen, kein stetes Fortschreiten vom Einfachen zum Komplexen, keinen zielgerichteten Prozess. Die Evolution des Menschen ist eher eine Kette von miteinander verschränkten Ereignissen und wechselhaftem Geschehen, wobei vor allem tektonische und klimatische Einflüsse eine große Rolle spielten. Das Prinzip „Zufall“ hätte an jedem„Der Weg zu den Homininen“ weiterlesen
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Intelligentes Leben im Universum? (2)
Das Fermi-Paradoxon Das schlagendste Argument gegen die Existenz vieler außerirdischer Zivilisationen in der Milchstraße ist das sogenannte Fermi-Paradoxon – nach dem Physiker Enrico Fermi (1901-1954) benannt. Es basiert auf vier Annahmen: Da sich Leben, Intelligenz, Technik usw. hier auf der Erde entwickelt haben, müssen wir davon ausgehen, dass dies auch an anderen Stellen im Universum„Intelligentes Leben im Universum? (2)“ weiterlesen
Intelligentes Leben im Universum ? (1)
Die Suche Es gibt keinen plausiblen Grund anzunehmen, dass nur auf unserem Planeten intelligentes Leben entstanden ist. Das Universum ist „zu kreativ und zu groß“, als dass wir die einzige intelligente Lebensform sein könnten, meinen Forscher. Der griechische Philosoph Epikur hatte im 4. Jahrhundert v. Chr. gegen das zentrische Universum des Aristoteles opponiert und bereits„Intelligentes Leben im Universum ? (1)“ weiterlesen
Das Urknall-Modell
Naturwissenschaft, Philosophie und Religion liefern Deutungsversuche unseres Universums und seines Anfangs In der Wissenschaft war bis vor etwa 100 Jahren das vorherrschende Bild des Universums das einer Inselgalaxie, die eingebettet ist in einen weitgehend leeren Raum. Der russische Mathematiker und Physiker Alexander Friedmann hatte schon 1922 erkannt, dass ein gleichförmiges Universum nach den Gleichungen der„Das Urknall-Modell“ weiterlesen
Anfänge religiösen Denkens und Handelns
Religion ist ein ebenso zeitloser wie universeller Bestandteil menschlicher Kulturen. Zwar existiert keine allgemein akzeptierte Definition von Religion, aber es gibt einige Merkmale, die heute als charakteristisch für jede Religion postuliert werden: Da ist zunächst der Glaube an eine oder mehrere außer- bzw. überirdische Mächte: Seelen, Ahnen, Geister oder Götter. Zur Religion gehören auch Erlebnisse„Anfänge religiösen Denkens und Handelns“ weiterlesen
Der atomare Mensch
Zellen und Atome Die Körper aller vielzelligen Lebewesen auf der Erde, also auch der Menschen, sind aus kleinsten Organisationseinheiten, den Zellen, aufgebaut. Das entzieht sich unseren Wahrnehmungen und widerspricht unseren Erfahrungen. Denn die meisten Zellen sind für unsere Augen nicht sichtbar; sie sind winzig klein, zwischen zwei und 40 Mikrometern (1 Mikrometer = 1/1000 Millimeter).„Der atomare Mensch“ weiterlesen
Das Kosmologische Standardmodell
Im 6. Jahrhundert v. Chr. versuchte sich eine kleine griechische Denkschule, die wir heute die ionischen Naturphilosophen nennen, an einer neuen Erklärung aller Naturvorgänge. Dabei gingen sie davon aus, dass diese nicht von Göttern verursacht und beeinflusst werden. So führte Anaximander wie schon sein Lehrer Thales die unendliche Vielfalt der Phänomene auf natürliche Veränderungen einer„Das Kosmologische Standardmodell“ weiterlesen
Der Flores-Mensch – eine Inselverzwergung?
Auf der mittleren der Kleinen Sunda-Inseln, Flores, in der indonesischen Inselkette zwischen Java und Timor gelegen, wurden in Wolo Sege Steinwerkzeuge gefunden, die mindestens 1,02 Millionen Jahre alt sind. Es mussten also damals schon Frühmenschen auf dem Eiland gelebt haben, das auch zu Zeiten des niedrigsten Wasserspiegels stets durch mindestens 19 Kilometer offenes Meer von„Der Flores-Mensch – eine Inselverzwergung?“ weiterlesen
Massenaussterben in der Erdgeschichte
Der große französische Naturforscher George Cuvier (1769 – 1832) hatte bereits erkannt, dass das Leben sich nicht kontinuierlich entwickelt hat, sondern in großen, Millionen von Jahren dauernden Zyklen. Er postulierte 1812, katastrophale Naturereignisse hätten eine herausragende Bedeutung für die Entwicklung des Lebens gehabt, da sie Platz schafften für einen Neuanfang. Katastrophen haben tatsächlich eine herausragende„Massenaussterben in der Erdgeschichte“ weiterlesen
Unser Mesokosmos
Unser Gehirn hat nur einen indirekten Zugang zur Welt. Von dem, was „da draußen“ (in der Außenwelt) vorgeht, bekommt es nur etwas mit, wenn es entsprechende Signale erhält, die von unseren Sinnesorganen aufgenommen werden können. Diese sind unsere „Fenster zur Außenwelt“, durch die das Gehirn mit Informationen über unsere Umwelt versorgt wird. Die Leistungen unserer„Unser Mesokosmos“ weiterlesen
