Der römische Philosoph Cicero schrieb: „Das Gedächtnis ist der Schatzmeister und Hüter aller Dinge.“ Es ist tatsächlich alles, was unser Leben ausmacht; es dient uns durch den außergewöhnlichen Einfluss von Erfahrung und Lernen zur Gegenwartsbewältigung, verleiht uns eine individuelle Persönlichkeit und macht uns zu kulturellen Wesen. Es spricht manches dafür, dass sich Gedächtnissysteme in der„Unser Gedächtnis“ weiterlesen
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Die Anfänge der Kunst
Als eine Art Gegenpol zu den rein nützlichen Dingen schuf der Mensch die Kunst. Vielleicht kam sie mit der Langeweile, als er sich nicht mehr nur um das eigene tägliche überleben kümmern musste. So fand er Zeit, über sich selbst und die Welt um ihn herum nachzudenken, aber auch zum Malen, zum Schnitzen und zum„Die Anfänge der Kunst“ weiterlesen
ENERGIE fürs LEBEN
Der Planet Erde verfügt hauptsächlich über zwei Energiequellen: Sonne und Wärme aus dem Erdinneren und der Gravitation. Der Durchfluss der Energie von der Sonne und der Energie aus radioaktivem Zerfall innerhalb der Erde führen zu physikalischer und chemischer Organisation und Aufrechterhaltung dieser Ordnung. Sie sind verantwortlich für nahezu jegliche Organisationsform, die um uns herum auftritt.„ENERGIE fürs LEBEN“ weiterlesen
Strukturbildung im frühen Universum
Rekombination – Dunkles Zeitalter – Reionisation Das Universum kühlte sich in den ersten drei Minuten nach dem Urknall so weit ab, dass zunächst die physikalischen Gesetze, dann die Kernbausteine und schließlich die leichten Elemente, vor allem Wasserstoff- und Heliumkerne, entstehen konnten. Für weitere Kernfusionsprozesse aber reichten Temperatur und Dichte nicht mehr aus. So war das„Strukturbildung im frühen Universum“ weiterlesen
Homo erectus verlässt Afrika
Die räumliche Mobilität menschlicher Bevölkerungen ist so alt wie der evolutiv neuartige Körperbau der Gattung Homo, der mit allen seinen Anpassungen – insbesondere der damit verbundenen physischen Ausdauer – lange Wanderungen erst ermöglichte. Vielleicht begann alles damit, dass der Frühmensch den Weidetieren nachzog, die durch das stark gegliederte Wettergeschehen in Trocken- und Regenzeiten große Strecken„Homo erectus verlässt Afrika“ weiterlesen
Der frühe Homo erectus
Von frühesten Zeiten an war Afrika das Ursprungszentrum neuer Menschenlinien. Vor rund zwei Millionen Jahren betrat hier mit dem Homo erectus eine großwüchsige und wendige Menschenform, die der unseren bereits deutlich ähnelt, die Bühne. Die ältesten Funde stammen aus den klassischen Verbreitungsgebieten der Homininen: aus den mehr oder weniger offenen Savannengebieten und Galeriewäldern Ost- und„Der frühe Homo erectus“ weiterlesen
Wasser – das besondere Molekül
Wasser ist das dritthäufigste Molekül im Universum. Es wurde in rund 12,88 Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxien nachgewiesen, existierte also schon weniger als eine Milliarde Jahre nach dem Urknall. Nach einer langen Reise als gefrorene Schicht auf interstellaren Staubpartikeln gelangte es letztendlich auch auf die Erde. Diese befindet sich gerade so weit (149,5 Millionen Kilometer) von„Wasser – das besondere Molekül“ weiterlesen
Der „Freie“ Wille
Seit der Antike beschäftigen sich Philosophen mit der Freiheit oder Unfreiheit des menschlichen Willens. Heute ist das Problem der freien Willensentscheidung eine der wichtigsten Fragen, die gegenwärtig an der Berührungsfläche zwischen Natur- und Kulturwissenschaften diskutiert wird. Verschiedene Kriterien wurden aufgestellt, die erfüllt sein müssen, damit eine Entscheidung oder Handlung als freiwillig anzusehen ist. Die drei„Der „Freie“ Wille“ weiterlesen
Das Ende eines Sterns
Die meiste Zeit verbringen Sterne in einer stabilen Phase, in der in ihrem Zentrum Kernfusionsreaktionen, vor allem die Verschmelzung von Wasserstoff zu Helium, ablaufen. Dabei wird Energie (nukleare Bindungsenergie) frei. Die Kernfusion heizt so das Innere des Sterns auf und erzeugt damit Druck gegen die äußeren Schichten, die aufgrund der Schwerkraft nach innen streben. Mathematisch„Das Ende eines Sterns“ weiterlesen
Teilchen, Felder – oder was?
Die Quantenfeldtheorie Vor einigen Jahrzehnten wurde die gewöhnliche Quantenmechanik weiterentwickelt, um Einsteins Gesetze der Speziellen Relativitätstheorie zu berücksichtigen. So entstand die „relativistische Quantentheorie“ als Vereinigung der Theorie klassischer Felder (wie das elektromagnetische Feld) mit quantenmechanischen Prinzipien. Sie taucht in vielen verschiedenen Varianten auf und kann unterschiedlichste physikalische Systeme beschreiben. Auch der mathematische Unterbau des Standardmodells„Teilchen, Felder – oder was?“ weiterlesen
