Der Weg zum Menschen (1)

Die Vormenschen Wir verdanken unsere Existenz als große denkende Säugetiere vielen zufälligen erdgeschichtlichen Ereignissen, wie auch jeder einzelne Mensch seine persönliche Existenz geschichtlichen Zufällen verdankt. Dabei dürfte das Klima zu den wichtigsten Einflüssen gehört haben. Als am Ende des späten Miozäns das Tethys-Meer vom Atlantik abgeschnitten worden war, führte das zur sog. „Mediterranen Salzkrise“ .„Der Weg zum Menschen (1)“ weiterlesen

Der Eiszeitzyklus (2) – Letzte Eiszeit und Holozän –

Die letzte Eiszeit Die letzte Eiszeit begann vor ungefähr 115 000 Jahren und endete vor circa 11 700 Jahren. Der Übergang zu ihr vollzog sich nach erdgeschichtlichen Maßstäben sehr rasch; in drei Wellen rückten die Gletscher vor und zogen sich wieder zurück. Das Klimasystem der Erde befand sich in dieser Zeit offenbar in einem labilen„Der Eiszeitzyklus (2) – Letzte Eiszeit und Holozän –“ weiterlesen

Das Rätsel der Materie

Schon im alten Griechenland stellten sich die Philosophen die Frage, was denn dieser Stoff, aus dem die Welt besteht, sei. So glaubte Thales von Milet, dass alle materiellen Stoffe Aspekte des Urstoffes Wasser seien, für Anaximander war es die Luft, für Heraklit das Feuer. Andere wiederum vermuteten die Erde als Urstoff. Aus diesen Annahmen entwickelte„Das Rätsel der Materie“ weiterlesen

Hund und Mensch

Ein einzigartiges Gespann seit vielen Jahrtausenden Vom Wolf zum Hund Menschen und Wölfe lebten vor etwa 40 000 Jahren in Eurasien nebeneinander und jagten oft die gleiche Beute. Besonders in Zeiten, in denen die Nahrung knapp war, kamen sich beide Arten vermutlich näher. Womöglich verfütterten Jäger und Sammler Fleischreste an die Wölfe, die sie selbst„Hund und Mensch“ weiterlesen

Leben auf dem Mars?

Zahlreiche Raumfahrtmissionen haben derzeit unseren Nachbarplanten Mars zum Ziel, um ihn besser kennenzulernen. Langfristig soll hier sogar eine Weltraumkolonie errichtet werden, die man als Basis für weitere Weltraum-Expeditionen braucht, die aber auch im Hinblick auf drohende Katastrophen, vor allem Einschlägen von Himmelskörpern oder eines ökologischen Desasters auf der Erde, als Überlebensversicherung dienen könnte. Wenn die„Leben auf dem Mars?“ weiterlesen

Das „ICH“ – eine große Illusion

Wenn es überhaupt einen Aspekt unseres Lebens gibt, den wir für grundlegend halten können, dann ist es die Vorstellung von unserer persönliche Identität, dem Bewusstsein um unsere eigene, einzigartige Person. Wir wissen dadurch, dass wir existieren. Das „Ich“ wird von uns als ständiger Begleitzustand empfunden. Bei allem, was ich tue und erlebe, habe ich das„Das „ICH“ – eine große Illusion“ weiterlesen

Die kosmische (Mikrowellen-)Hintergrundstrahlung

Ein Fundament, auf dem wir unser Wissen vom Urknall gründen, ist das schwache Glühen der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung. Ihre Entdeckung ist ein gutes Beispiel für die Arbeitsweise der Astro-Wissenschaftler: Aufgrund von Beobachtungen (Fluchtgeschwindigkeit der Galaxien) wurde ein Modell entworfen (Urknall). Aus dem Modell ergab sich eine weitere Forderung: Eine Hintergrundstrahlung. Diese wurde schließlich tatsächlich nachgewiesen, als„Die kosmische (Mikrowellen-)Hintergrundstrahlung“ weiterlesen

Entstehung des Lebens (2)

Von der Chemie zur Biologie Die Urerde bot eine Fülle von Molekülarten an – viel mehr, als das entstehende Leben überhaupt gebrauchen konnte. Und sie bot ideale Bedingungen für deren weitere Entwicklung: Eine ständige Energiezufuhr – sei es durch die Sonne oder die Hitze des Erdinneren -, und Wasser, das von der irdischen Atmosphäre bei„Entstehung des Lebens (2)“ weiterlesen

Entstehung des Lebens (1)

Die Bausteine des Lebens Die Basis des Lebens ist Chemie. Dabei spielt das Element Kohlenstoff (C) eine Schlüsselrolle. Ohne Kohlenstoff, das nach Wasserstoff, Helium und Sauerstoff häufigste Element im Universum, gibt es kein Leben auf der Erde. Erst seine Eigenart, lange Kettenmoleküle bilden zu können, machte die Verwandlung von Chemie in Biologie möglich. Wenn zum„Entstehung des Lebens (1)“ weiterlesen

Umbruch in Europa – die Schnurkeramiker

Das Aufkommen von Ackerbau und Viehzucht in der Geschichte der Menschheit führte zu neuen technischen Entwicklungen und Bevölkerungsverdichtung. Vor ca. 5000 Jahren Jahren entstanden so in manchen Gegenden der Erde, vor allem an den großen Flüssen in Mesopotamien, Ägypten, Indien und China, komplexe Formen menschlichen Zusammenlebens. Diese so genannten Frühen Hochkulturen waren gleichsam Inseln in„Umbruch in Europa – die Schnurkeramiker“ weiterlesen