Alkohol entsteht als Stoffwechselprodukt, wenn Hefen oder Bakterien Zucker abbauen. Alkoholkonsum führt beim Menschen zur Ausschüttung von Dopamin und Endorphinen, was Glücksgefühle und Entspannung hervorruft. Ebenso fördert das Teilen von Alkohol soziale Bindungen zu knüpfen und zu stärken. Die Menschen haben schon vermutlich früh in ihrer Entwicklungsgeschichte Alkohol konsumiert, indem sie überreife Früchte, in denen„Der Mensch entdeckt den Alkohol“ weiterlesen
Autor-Archive:prokonsul
Die Zelle – Grundbaustein des Lebens
Zellen sind die kleinsten, selbständig funktionierenden Grundeinheiten von Lebewesen. Und alles Leben begann mit einer Zelle, deren grundlegende Bausteine – Aminosäuren und Peptide (Bausteine der Proteine), Kohlenhydrate und Polysaccharide, Lipide (Fettsäuren) und Nukleotide (Bausteine der Nukleinsäuren) – in einer chemischen Evolution synthetisiert und verbunden wurden. Zunächst waren Zellvorläufer entstanden, die bereits einerseits eine Grenze zwischen„Die Zelle – Grundbaustein des Lebens“ weiterlesen
DENKEN
Wohl jeder glaubt zu wissen, was Denken ist. Doch selbst wenn Fachleute wie Philosophen, Psychologen und Hirnforscher es genauer definieren sollen, haben sie große Schwierigkeiten. Etwa 2000 Jahre lang beruhte die allgemeine Vorstellung davon, was Denken ist, auf der sauberen Definition von Begriffen und deren schlussfolgernder Kombination nach den Regeln der Logik. Als Urbild und„DENKEN“ weiterlesen
Die Voyager-Mission
1972 und 1973 starteten die Raumsonden Pioneer 10 und Pioneer 11 ins All, um die Riesenplaneten Jupiter und Saturn zu erkunden. Zur damaligen Philosophie der NASA gehörte es, solche Unternehmungen gleich im Doppelpack zu planen. So konnte z. B. bei Totalausfall einer Sonde oder auch nur eines der Messinstrumente die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, noch die„Die Voyager-Mission“ weiterlesen
Die ersten Städte
Ab wann eine Siedlung Stadt genannt werden kann, ist je nach Perspektive umstritten. Die Größe – sowohl die der Fläche als auch die der Bevölkerung – ist auf jeden Fall ein wichtiges Kriterium. Allgemein akzeptabel scheint die Definition von Stadt als „größere zivile, zentralisierte und abgegrenzte Siedlung mit einer eigenen Verwaltungs- und Versorgungsstruktur“. Aus Sicht„Die ersten Städte“ weiterlesen
Grenzen der Wissenschaft
Unser Wissen hat seinen Ursprung in unseren Wahrnehmungen. Diese sind geprägt vom Filter der Sinnesorgane und taugen deshalb nur für einen winzigen Bereich auf der Skala der Naturphänomene. Um die biologisch bedingten Grenzen unseres Weltbildes zu erweitern und Erkenntnisse zu sammeln, wie die Welt funktioniert, haben wir die Wissenschaft entwickelt. Religion und Metaphysik hatten als„Grenzen der Wissenschaft“ weiterlesen
Supernovae
Das Schicksal von Sternen hängt von einem Gleichgewicht der Kräfte ab. Sie bleiben stabil, solange der Druck von Gas und Strahlung aus dem Inneren den äußeren Schichten die Waage hält. Das erfordert zumeist, dass in ihren Zentren Kernfusionsreaktionen ablaufen, die Energie liefern. Die meisten Sterne wandeln dazu zunächst Wasserstoff in Helium um, wobei nukleare Bindungsenergie„Supernovae“ weiterlesen
Entwicklungsphasen des Gehirns
Das Gehirn, diese kleine unscheinbare Masse von durchschnittlich 1300 Gramm Gewicht, ist nach allem, was wir wissen, das Zentrum und die Schaltzentrale eines Menschen. Mit seiner Hilfe denkt er über die Welt nach, sehnt sich manchmal aus der Welt hinaus und bleibt doch stets mit der Welt verbunden. Auch wenn das Gehirn deterministisch funktioniert, ist„Entwicklungsphasen des Gehirns“ weiterlesen
Aussterben der Neandertaler
Nach dem ersten Skelett-Fund im Neandertal bei Düsseldorf (Deutschland) 1856 wird eine Menschengruppe als Neandertaler bezeichnet, von denen ein dermaßen reiches Fossilmaterial existiert, dass sie wohl die besterforschte archaische Menschengruppe sein dürfte. Ihre Evolutionslinie starb vor ca. 39 000 Jahren aus. Entwicklung der Neandertaler Der klassische Neandertaler gilt heute als ein Seitenzweig der Menschheit, eine„Aussterben der Neandertaler“ weiterlesen
Das Atom
Im antiken Griechenland standen sich zwei Denkschulen gegenüber. Für Platon beispielsweise war die Welt noch aus den vier Grundelementen Erde, Luft, Feuer und Wasser aufgebaut, die aber nicht unteilbar sind. Auch die Energie, bei ihm als das Element Feuer dargestellt, passte er in dieses Denkmodell ein – ein schon recht weit gedachter Denkschritt. Demgegenüber entwickelten„Das Atom“ weiterlesen
